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Aufdachdämmung vs. Vollsparrendämmung

Kurz und knapp

Bei der energetischen Sanierung oder dem Neubau eines Hauses spielen Dämmmaßnahmen eine entscheidende Rolle, um den Wärmeverlust zu minimieren und den Energieverbrauch zu senken. Zwei gängige Methoden der Dachdämmung sind die Vollsparrendämmung und die Aufdachdämmung. In diesem Blogbeitrag werden wir die Vor- und Nachteile dieser beiden Techniken genauer betrachten, um Ihnen bei der Entscheidungsfindung zu helfen.

Die Wahl zwischen Vollsparrendämmung und Aufdachdämmung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise den baulichen Gegebenheiten, den gewünschten Dämmeigenschaften und dem Budget. Die Vollsparrendämmung bietet eine effiziente und kostengünstige Lösung, während die Aufdachdämmung eine größere Flexibilität bei der Dämmstoffauswahl und einfachere Installation bietet. Es ist wichtig, sowohl die Vor- als auch die Nachteile abzuwägen und gegebenenfalls einen Fachmann zu konsultieren, um die beste Option für Ihr Projekt zu finden.

Dachdämmung Symbolbild

Vollsparrendämmung

Die Vollsparrendämmung bezeichnet eine Methode, bei der die Dämmung zwischen den Sparren angebracht wird. Hier sind einige Vor- und Nachteile dieser Technik:

Vorteile

  • Effiziente Dämmung:
    Durch die Platzierung der Dämmung direkt zwischen den Sparren entstehen kaum Wärmebrücken im Inneren des Gebäudes, was zu einer besseren Wärmedämmung führt.
  • Kostenersparnis:
    Die Vollsparrendämmung ermöglicht eine kompakte Dämmung ohne zusätzlichen Raumverlust. Dies kann zu Kosteneinsparungen beim Ausbau des Dachgeschosses führen.
  • Gute Schalldämmung:
    Durch die direkte Verbindung mit den Sparren kann die Vollsparrendämmung auch den Schallschutz verbessern.

Nachteile

  • Begrenzte Dämmstoffauswahl:
    Die Dicke des Dämmstoffs ist begrenzt durch die Sparrenhöhe, was die Auswahlmöglichkeiten einschränken kann.
  • Schwierige Installation:
    Die Installation der Vollsparrendämmung erfordert erfahrene Handwerker und kann zeitaufwändig sein.
  • Feuchtigkeitsprobleme:
    Wenn die Dampfsperre nicht ordnungsgemäß installiert wird, besteht das Risiko von Feuchtigkeitsansammlungen zwischen den Sparren.

Der Sparren selbst bildet in dieser Methode eine Schwachstelle der Dämmung. Dies kann durch eine zusätzliche Querdämmung unterhalb der Sparren nahe eliminiert werden.

Kosten im Sanierungsfall

Die Kosten einer Vollsparrendämmung im Sanierungsfall können je nach verschiedenen Faktoren variieren. Zu den Hauptfaktoren, die die Kosten beeinflussen, gehören:

  • Dachfläche:
    Die Größe der zu dämmenden Dachfläche ist ein wichtiger Kostenfaktor. Je größer die Fläche, desto höher sind in der Regel die Gesamtkosten.
  • Dämmstoffauswahl:
    Der gewählte Dämmstoff beeinflusst die Kosten. Es gibt verschiedene Dämmstoffe wie Mineralwolle, Holzfaserdämmplatten oder Polyurethan-Hartschaumplatten. Die Preise können je nach Materialtyp und Qualität variieren.
  • Dämmstoffdicke:
    Die Dicke der Dämmung beeinflusst ebenfalls die Kosten. Je dicker die Dämmung, desto höher sind die Materialkosten.
  • Zusätzliche Arbeiten:
    Bei einer Sanierung können zusätzliche Arbeiten wie das Entfernen alter Dämmmaterialien, das Anpassen von Sparren oder die Installation von Dampfsperren erforderlich sein. Diese zusätzlichen Arbeiten können die Gesamtkosten erhöhen.

Um eine grobe Schätzung zu geben, könnten die Kosten für eine Vollsparrendämmung im Sanierungsfall zwischen 80 und 100 Euro pro Quadratmeter liegen. Diese Preisspanne dient jedoch nur als grobe Orientierung, und es ist ratsam, konkrete Angebote von Fachleuten einzuholen, um genaue Kosten für Ihr spezifisches Projekt zu erhalten. Die genauen Kosten können auch von regionalen Unterschieden abhängen, da die Preise in verschiedenen Ländern oder Regionen variieren können.

Vollsparrendämmung Installation

Aufdachdämmung

Die Aufdachdämmung, bezeichnet eine Methode, bei der die Dämmung auf der oberen Seite der Sparren angebracht wird. Im Folgenden finden Sie die Vor- und Nachteile dieser Technik:

Vorteile

  • Flexibilität bei der Dämmstoffauswahl:
    Da die Dämmung auf der oberen Seite der Sparren angebracht wird, gibt es weniger Einschränkungen hinsichtlich der Dämmstoffdicke und -art.
  • Rel. einfache Installation:
    Die Aufdachdämmung ist einfacher zu installieren als die Vollsparrendämmung und erfordert weniger Fachkenntnisse.
  • Zusätzlicher Hitzeschutz:
    Durch die Anbringung der Dämmung auf der Außenseite des Daches kann die Aufdachdämmung das Dach vor extremer Hitze schützen.
  • Gleichbleibende Wärmedämmeigenschaften über die gesamt Fläche des Daches.

Gerade im Sanierungsfall kann es durchaus wirtschaftlich sein, eine Aufdachdämmung zu wählen. Somit kann die Innenansicht vollkommen erhalten bleiben und es fallen keine weiteren Kosten für Trockenbau oder Maler an.

Nachteile

  • Wärmebrückenrisiko:
    Im Bereich der Anschlüsse ist die detaillierte Planung durch den Energieeffizienzexperten notwendig. Gerade in Verbindung mit einem Wärmedämmverbundsystem sind diese Gewerke vor Ort sauber zu koordinieren.
  • Potenzielle Kondensationsprobleme:
    Bei unsachgemäßer Installation besteht die Gefahr von Kondensationsproblemen zwischen den Sparren und der Dämmung.

Kosten im Sanierungsfall

Die Kosten einer Aufdachdämmung im Sanierungsfall können je nach verschiedenen Faktoren stark variieren. Zu den Hauptfaktoren, die die Kosten beeinflussen, gehören:

  • Dachfläche:
    Die Größe der zu dämmenden Dachfläche ist ein wichtiger Kostenfaktor. Je größer die Fläche, desto höher sind in der Regel die Gesamtkosten.
  • Dämmstoffauswahl:
    Der gewählte Dämmstoff beeinflusst die Kosten. Es gibt verschiedene Dämmstoffe wie Mineralwolle, EPS (expandiertes Polystyrol), XPS (extrudiertes Polystyrol) oder Holzfaserdämmplatten. Die Preise können je nach Materialtyp und Qualität variieren.
  • Dämmstoffdicke:
    Die Dicke der Dämmung beeinflusst ebenfalls die Kosten. Je dicker die Dämmung, desto höher sind die Materialkosten.
  • Zusätzliche Arbeiten:
    Bei einer Sanierung können zusätzliche Arbeiten wie das Entfernen alter Dämmmaterialien, das Anpassen von Dachkonstruktionen oder die Installation von Dampfsperren erforderlich sein. Diese zusätzlichen Arbeiten können die Gesamtkosten erhöhen.

Um eine grobe Schätzung zu geben, könnten die Kosten für eine Aufdachdämmung im Sanierungsfall zwischen 100 und 120 Euro pro Quadratmeter liegen. Diese Preisspanne dient jedoch nur als grobe Orientierung, und es ist ratsam, konkrete Angebote von Fachleuten einzuholen, um genaue Kosten für Ihr spezifisches Projekt zu erhalten. Eine weitere Möglichkeit sich den Kosten zu nähern, ist der Einsatz des Kalkulators auf dieser Seite.

Ablauf eines Förderantrages mit den Energie-Effizienz-Profis

1. Einholung von Angeboten

Sie haben ein Angebot zu Ihrer anstehenden Maßnahme vorliegen

Unsere Energie-Effizienz-Profis prüfen Ihr Angebot kostenfrei auf eine mögliche Förderfähigkeit.

Sie erhalten innerhalb von 48 Stunden eine ausführliche Rückmeldung. 1

2. Antrag stellen

Nach einer positiven Angebotsprüfung stellen unsere Energie-Effizienz-Profis Ihren Antrag auf eine staatliche Förderung beim BAFA.

Sofern wir alle nötigen Unterlagen von Ihnen erhalten haben, können wir Ihnen auch hier einen maximalen Bearbeitungszeitraum von 48 Stunden zusichern.

3. Umsetzung der Maßnahme

Sobald wir den sogenannten Zuwendungsbescheid vom BAFA erhalten, können Sie risikofrei Ihre Aufträge vergeben und die Maßnahme beginnen.

Nachdem Sie Ihre Maßnahme vollständig umgesetzt haben, senden Sie uns alle nötigen Unterlagen zu, damit wir für Sie die Auszahlung Ihrer Förderung vorbereiten können. 2

4. Abschluss & Auszahlung

Wenn uns Ihre gesamten Dokumente und Daten vorliegen, stellen unsere Energie-Effizienz-Profis Ihren Abschluss-Antrag bei dem BAFA.

Nach einer positiven Prüfung seitens des BAFA, erhalten Sie einen Festsetzungsbescheid und die Förderzahlung wird freigegeben.

1 Bitte beachten Sie, dass eine begonnene Maßnahme, oder ein bereits erteilter Auftrag jegliche Fördermöglichkeit ausschließt!
2 Sie haben die Möglichkeiten auch vor dem Erhalt des Zuwendungsbescheid mit der Maßnahmenumsetzung zu starten. Dies erfolgt allerdings auf eigenes Risiko.

Sanierungsprojekt Beispiel

Unser jüngstes Sanierungsprojekt demonstriert die Vorteile einer Dachdämmung und wie sie durch staatliche Fördermittel unterstützt werden kann. In diesem Fall handelte es sich um ein Einfamilienhaus aus den 1970er Jahren, dessen ungedämmtes Dach zu hohen Energieverlusten führte.

Projektziele

Das Hauptziel des Projekts bestand darin, die Energieeffizienz des Hauses zu steigern, den Wohnkomfort zu verbessern und die Heizkosten zu senken. Gleichzeitig sollte der ökologische Fußabdruck reduziert werden, um einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Schritte des Projekts

  1. Energieberatung:
    Zunächst wurde eine Energieberatung durchgeführt, um den aktuellen Energieverbrauch des Hauses zu analysieren und die Potenziale für Energieeinsparungen zu ermitteln.
  2. Fördermittelrecherche:
    Nach der Energieberatung wurden die verfügbaren Fördermöglichkeiten für die Dachdämmung recherchiert. Es wurde ein Förderantrag bei der zuständigen Behörde gestellt.
  3. Dachdämmung:
    Mit der Genehmigung der Fördermittel wurde die Dachdämmung durchgeführt. Die alte Dachisolierung wurde entfernt, und eine hochwertige Dämmung wurde installiert. Dies verbesserte die Wärmedämmung des Hauses erheblich.
  4. Qualitätskontrolle:
    Nach Abschluss der Dachdämmung wurde eine Qualitätskontrolle durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Dämmung den geltenden Standards entspricht und den gewünschten Effekt erzielt.
  5. Energieeffizienzsteigerung:
    Die Dachdämmung führte zu einer spürbaren Verbesserung der Energieeffizienz des Hauses. Die Bewohner profitierten von angenehmeren Raumtemperaturen und deutlich gesenkten Heizkosten.
  6. Fördermittel:
    Durch die erfolgreiche Beantragung von Fördermitteln erhielt der Hausbesitzer eine finanzielle Unterstützung, die einen erheblichen Teil der Kosten für die Dachdämmung abdeckte. Dies machte das Projekt wirtschaftlich attraktiver und verbesserte die Rendite der Investition.

Ergebnisse

Das Projekt zur Dachdämmung zeigt, wie eine gezielte Sanierungsmaßnahme die Energieeffizienz eines Hauses erheblich steigern und gleichzeitig finanzielle Vorteile bieten kann. Die Bewohner genießen nun einen höheren Wohnkomfort, niedrigere Heizkosten und leisten einen Beitrag zum Umweltschutz.
Die erfolgreiche Nutzung von Fördermitteln ermöglichte es dem Hausbesitzer, die Dachdämmung als rentable Investition umzusetzen und den Wert seines Hauses zu steigern. Dieses Projektbeispiel verdeutlicht die Möglichkeiten, die sich bieten, wenn man auf energetische Sanierungsmaßnahmen setzt und Fördermittel in Anspruch nimmt.

Häufig gestellte Fragen

Vom BAFA nicht – ein Gebäude muss mindestens 5 Jahre alt sein, damit es förderfähig ist.

Weitere Informationen finden Sie direkt bei der KFW.

Begonnene und beauftragte Maßnahmen sind nicht förderfähig.

 

Hier finden Sie eine Übersicht alle Fördermöglichkeiten mit den entsprechenden prozentualen Fördersummen:

Förderübersicht

Jetzt Förderung sichern

Wie können Sie sicherstellen, dass Sie von den vielfältigen Fördermöglichkeiten profitieren, die für energieeffiziente Maßnahmen bereitstehen?

Unsere Energieeffizienz-Profis stehen Ihnen zur Seite! Wir bieten Ihnen eine kostenfreie Prüfung Ihrer Angebote, um sicherzustellen, dass Sie kein Geld auf dem Tisch liegen lassen. Unsere Experten zeigen Ihnen, wie Sie die Fördermittel optimal nutzen können.

Mit unserer Unterstützung maximieren Sie nicht nur Ihre Energieeffizienz, sondern auch Ihre finanziellen Vorteile – wir helfen Ihnen, die richtigen Schritte zu unternehmen.

Zögern Sie nicht länger und sichern Sie sich Ihre Förderung noch heute.

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